
Ein Netz für die Zukunft.
Wie sieht für Sie die Wärmeversorgung der Zukunft aus? Für uns ist die Antwort klar: nachhaltig, innovativ und regional verwurzelt. Unser Fernwärmenetz in Chemnitz ist auf Wachstumskurs – und das mit einem ehrgeizigen Fahrplan. Bis spätestens 2045 soll unsere Fernwärme vollständig aus erneuerbaren Energien stammen. Schon bis 2030 ist das erste große Ziel gesetzt: mindestens 30 Prozent umweltfreundliche Wärme für Chemnitz. Und das ist erst der Anfang: Im Jahr 2040 sollen es bereits 80 Prozent sein.
Dafür arbeiten die Kollegen und Kolleginnen von inetz und eins mit viel Energie daran, das Netz und die Wärmeerzeugung fit für die Zukunft zu machen. Unterstützt von engagierten Fachkräften und durch Simulationen prüfen und planen sie die Netzerweiterung, damit Chemnitz auch in frostigen Zeiten sicher und umweltfreundlich beheizt wird. Dabei wird Entwicklung und Umsetzung unseres Transformationsplans durch Fördermittel von EU und Bund, im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, unterstützt.
Innovative Technologien für noch mehr Nachhaltigkeit
Um die Chemnitzer Fernwärme grüner zu machen, haben wir mithilfe einer Einsatzoptimierungssoftware die passenden Erzeugungstechnologien ausgewählt. Zur Auswahl der Wärmeerzeuger stehen eine große Luftwärmepumpe sowie eine weitere Wärmepumpe an der Zentralen Kläranlage, die das Ablaufwasser als Wärmequelle nutzt.
Zudem hat eins 2024 einen Liefervertrag mit der Stadt Chemnitz geschlossen, so dass voraussichtlich ab Ende 2027 grüne Fernwärme aus einem Holzhackschnitzel-Heizkraftwerk (HHKW) eingespeist werden kann. Durch das Holz-Heizkraftwerk kann so ein Anteil von etwa 10 Prozent grüner Fernwärme an der Gesamtwärmeerzeugung erreicht werden. Weiterhin ist ein Abfallheizkraftwerk in Planung, das künftig jährlich bis zu 230.000 Tonnen Abfall umweltfreundlich in Strom und Wärme umwandeln soll. Fernwärme aus Abfallheizkraftwerken ist gesetzlich grüner Fernwärme gleichgestellt, da es sich um unvermeidbare Abwärme handelt.
Bereits jetzt konnten wir bei Pilotprojekten an der Jakobstraße, im Karree Brühl und an der Kopernikusstraße den Anteil grüner Energie auf 55 Prozent steigern. In diesen Fällen stammt die Fernwärme aus Solarthermie oder Biogas. Davon profitiert nicht nur das Klima, sondern auch die Eigentümer*innen, die Förderungen erhalten können.
Sie interessieren sich auch für Fernwärme? Dann informieren Sie sich auf eins.de/fernwaermeausbau
Ausgezeichnet für unsere Region
Als sächsischer Versorger stellen wir für die Menschen in und aus der Region das ganze Spektrum an Energiedienstleistungen zur Verfügung. Leisten können wir das dank unseres engagierten Teams, das stetig wächst.



