Gruppenfoto der Feuwehrleute, die bei der Realbrandausbildung teilgenommen haben.

Realbrandausbildung: Training unter realistischen Brandbedingungen

Vor Kurzem absolvierten 24 Kamerad*innen verschiedener Freiwilliger Feuerwehren unserer Region eine intensive Realbrandausbildung im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Pfaffenhain.

Feuerwehrleute, die einen Brand löschen.

Ziel war es, den sicheren Umgang mit Hitze, Rauch und eingeschränkter Sicht zu festigen und taktische Abläufe weiter zu schärfen. Solche Trainings ermöglichen es Einsatzkräften, Abläufe zu verinnerlichen, Risiken besser einzuschätzen und im Ernstfall auch unter hoher Belastung sicher zu handeln. Die Ausbildung ergänzt die theoretische Schulung um wichtige praktische Erfahrungen.

Die Teilnehmenden wurden von den erfahrenen Trainern zunächst zu sicherheitsrelevanten Aspekten, dem Verhalten im Brandcontainer sowie zu Notfallsituationen informiert. Vor Beginn der praktischen Übungen wurden Puls und Blutdruck gemessen, um die Belastbarkeit aller Lehrgangsteilnehmenden zu überprüfen. Den ganzen Tag, war ein Sanitäter anwesend, der im Ernstfall die medizinische Versorgung sicherstellen konnte.

Feuwehrleute mit Atemmasken üben eine Brandlöschung.

Im Anschluss startete der Praxisteil im sogenannten Feststoffbrandcontainer, in dem durch die Verbrennung von Paletten starke Hitze erzeugt wurde. Dort trainierten die Kamerad*innen unter hochrealistischen Bedingungen das Vorgehen unter Atemschutz. Die Übungen boten echte Hitze, starke Rauchentwicklung und eingeschränkte Sicht – Bedingungen, wie sie auch im realen Einsatz auftreten. Die Teilnehmenden übten das sichere und koordinierte Vorgehen im Trupp, die Einschätzung des Brandverlaufes, die Orientierung unter Stress sowie das Verhalten bei plötzlich auftretenden Gefahrensituationen. Jeweils zwei Einsatzkräfte und ein Trainer durchliefen die unterschiedlichen Trainingsmodule im Container. Das dauerte ca. eine halbe Stunde pro Team, mehr ist in dieser Extremsituation nicht ratsam. Auch danach war eine medizinische Überwachung gegeben. Nach dem Verlassen des Containers ist die richtige Entkleidungsreihenfolge wichtig, um die eigene Gesundheit durch Feinstaub und Rückstände auf der Kleidung nicht zu gefährden.

Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und von den Trainern allerhand wertvolle Tipps zu bekommen.

Zwei Feuwehrleute lächeln in die Kamera.

Das Interesse an Schulungen für die Freiwilligen Feuerwehren ist groß. Nach einer Abfrage unter all unseren Zweckverbandskommunen, hatten sich 80 für die Realbrandausbildung interessiert. Jede Kommune kann zwei Kamerad*innen zum Training schicken, so dass wir noch mindestens sieben weitere Schulungstage durchführen werden. Die Kosten für die Ausbildung trägt eins, die Einsatzkräfte müssen lediglich ihre An- und Abreise selbst organisieren.

Parallel dazu finden seit 2024 Fahrsicherheitstrainings auf dem Sachsenring statt, bei denen die Kommunen ebenfalls jeweils zwei Einsatzkräfte einer Freiwilligen Feuerwehr zum Training schicken können. Dabei lernen die Maschinisten ihr eigenes Einsatzfahrzeug besser kennen und können im Ernstfall besser einschätzen, wie es reagiert. Diese Schulungen finden noch bis 2027 statt. Auch dafür übernimmt eins die Kosten.

Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren unserer Region ist uns schon seit vielen Jahren ein Herzensthema. Kontinuierlich bieten wir die verschiedensten Schulungen an, neben den oben genannten haben wir auch schon Anti-Havarie-Trainings auf dem Gelände des DBI in Freiberg organisiert und sind Sponsor vieler Jugendfeuerwehren und Projekte in diesem Bereich.

So tragen wir dazu bei, dass die Kameradinnen und Kameraden ein Stück weit sicherer ihr Ehrenamt ausüben können. Das kommt uns letztendlich allen zugute.

Autor/in

Foto eines Redaktionsteams bei der Arbeit

Redaktionsteam unsereins

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