Presseinformation: eins testet Technologie: Mitlaufende Lichter für mehr Sicherheit auf dem Radweg

eins ist Eigentümerin der Stadtbeleuchtung in Chemnitz und betreibt 25.000 elektrische Leuchten mit mehr als 34.000 Leuchtmitteln im Auftrag der Stadt. Die richtige Beleuchtung sorgt dabei nicht nur für eine optische Aufwertung, sondern vor allem für ein Sicherheitsgefühl. Um dieses auch für Radfahrer*innen weiter zu erhöhen, wurde auf dem Radweg ab Kreisverkehr Neefestraße/Zwickauer Straße bis Ortseingang Mittelbach auf die Steuerungsart „mitlaufendes Licht“ umgebaut.

Dabei konnten vorhandene LED-Leuchten genutzt werden, die nun mit zusätzlichen Bewegungssensoren ausgerüstet sind. Die Baumaßnahme wurde mit Unterstützung von SITECO errichtet. 

Auf der rund 350 Metern langen Teststrecke ist die Steuerungsart seit 7. Dezember 2023 in Einsatz. Die Anlage besteht aus insgesamt 15 Lichtmasten, die im Abstand von je 35 Metern stehen. Basierend auf Erfahrungen anderer Betreiber werden immer drei Leuchten gleichzeitig eingeschaltet. Und so funktioniert es: In der Grundeinstellung sind alle Lichtpunkte mit 10 Prozent Leuchtkraft eingestellt, um eine Orientierung zu ermöglichen. Bei Detektion einer Bewegung werden 100 Prozent Leuchtkraft aktiviert.

Detektiert der erste Mast eine Bewegung, wird nicht nur diese Leuchte aktiviert, sondern auch die beiden direkten Nachbarn. Somit gibt es insgesamt eine gut ausgeleuchtete Strecke von 70 Metern. Bei der weiteren Bewegung am Weg erfasst die zweite Leuchte die Bewegung und somit wird wieder um eine weitere Leuchte aktiviert. Dieses Prinzip setzt sich so lange fort, bis die Bewegung stockt oder der Radweg verlassen wird. Die Ausschaltung der Leuchten hinter der Bewegung erfolgt zeitgesteuert mit einer Verzögerung von einer Minute.

Bei den standardmäßig betriebenen 14 Watt-Leuchten liegt der Energieverbrauch bei einer Einsatzzeit von 4250 Stunden (Dauerbetrieb im Dunkeln) im Jahr bei 58,87 kWh pro Leuchte bzw. 824,18 kWh für den gesamten Radweg. In welcher Höhe sich der Verbrauch durch die Sensortechnik reduziert, hängt von der Häufigkeit der Einschaltzyklen ab. Nimmt man 30 Zyklen pro Tag an, liegt der Verbrauch bei 15,98kWh pro Leuchte bzw. 223,83kWh für den gesamten Radweg. Die Sensoren erfassen Schaltzyklen und Energieverbrauch, so dass nach einem angemessenen Testzeitraum eine Auswertung erfolgen kann.

Ob es im Stadtgebiet weitere „mitlaufende Lichter“ geben wird, entscheidet sich nach Auswertung der Erfahrungen mit der Teststrecke Mitte nächsten Jahres.

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