Foto von Theresa Teubner im eins-Haus
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 | Erdgas, Strom, Energiekrise

Mit Transparenz durch die Energiekrise – Teil 2: Theresa Teubner.

Theresa Teubner ist Mitarbeiterin im Bereich Verbrauchsabrechnung. Die aktuelle Energiekrise stellt auch ihren Arbeitsalltag auf den Kopf.

Seit mehr als zehn Jahren ist Theresa Teubner bei eins Mitarbeiterin im Bereich Verbrauchsabrechnung. Die aktuelle Energiekrise stellt auch ihren Arbeitsalltag ein Stück weit auf den Kopf. So prüft sie im Vergleich zu vorher rund doppelt so viele Verbrauchsabrechnungen.

 

Hallo Theresa, seit wann bist du bei eins?

Ich begann meine Ausbildung 2008 beim Vorgängerunternehmen von eins.

 

Was ist deine Hauptaufgabe?

Ich beschäftige mich unter anderem mit der Erstellung von Verbrauchsabrechnungen. Dazu zählen die Abrechnung der Medien Strom, Gas, Trink-, Schmutz- und Niederschlagswasser sowie Fernwärme.

Unser Abrechnungssystem ist rollierend aufgebaut, was bedeutet, dass in jeder Woche ein Teil unserer Kunden abgerechnet wird. Dabei gibt es verschiedene Prüfkriterien, um fehlerhafte Rechnungen zu vermeiden. Alles, was dabei vom System ausgesteuert wird, wird von meinen Kollegen und mir geprüft und im Fall des Falles bereinigt. Das könnte zum Beispiel ein ungewöhnlich hoher Verbrauch oder Rechnungsbetrag sein.

 

Wie lange dauert so eine Überprüfung?

Vielleicht drei bis fünf Minuten pro Meldung – das hängt aber davon ab, was wir uns genauer anschauen müssen. Auf der Turnusrechnung wird unter anderem ein neuer Abschlagsplan gebildet.

 

Woher genau kommen all die Daten für die Abrechnung eigentlich?

Grundlage für die Abrechnung bilden die Zählerstände. Wir haben im System einige smarte Zähler, welche elektronisch ausgelesen werden. Ein Großteil der Zähler funktioniert aber nach wie vor analog. Unsere Kollegen der Netzgesellschaft inetz lesen diese dann vor Ort beim Kunden ab.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, Zählerstände online zu melden. Die Zeit der Zettelwirtschaft ist damit glücklicherweise vorbei.

 

Und was sorgt derzeit für die höheren Aufwände?

Generell entsteht Aufwand durch falsche Verbrauchswerte. Wenn das System einen Fehler meldet, begeben wir uns sofort auf die Fehlersuche. Oft reicht es aus, die Zählerstände der letzten Jahre zu betrachten. Manchmal schleicht sich ein Ablesefehler ein, der leicht zu beheben ist. In manchen Fällen wird dazu nochmal Rücksprache mit dem Kunden gehalten.

Aktuell führen vor allem die gesetzlichen Vorgaben, die sich häufig ändern beziehungsweise angepasst werden müssen, dazu, dass wir so viele Verbrauchsabrechnungen prüfen müssen. Kurz gesagt: Egal, ob der Abschlag höher oder niedriger wird, wir müssen ihn so oder so im Einzelfall betrachten.

 

Die Energiekrise hat aufgrund der gesetzlichen Vorgaben viele Preisänderungen zur Folge: Wie viele Überprüfungen landen nun auf deinem Tisch?

Zuvor waren es gut zwei Prozent. Jetzt sind es fast fünf Prozent. Das klingt prozentual vielleicht wenig, bedeutet aber eine Verdopplung. eins hat insgesamt über 300.000 Privatkunden, Tendenz steigend. Das Arbeitspensum ist dadurch merklich angewachsen, aber an unserer kunden- und lösungsorientierten Arbeitsweise hat sich nichts geändert.

 

Spüren die eins-Kunden diese lösungsorientierte Arbeit oder überwiegen aktuell die Sorgen infolge der Energiekrise?

Wir, in der Verbrauchsabrechnung, haben wenig direkten Kundenkontakt. Meine Erfahrungen aus dem privaten Umfeld zeigen aber, dass viele die Gründe der Anpassung nachvollziehen können. Denn auf das, was gegenwärtig auf der weltpolitischen Bühne passiert, haben wir – genau wie andere Energieversorger auch – keinen Einfluss.

Wir müssen die Situation annehmen und bestmöglich im Sinne unserer eins-Kunden handeln. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Das ist ganz normal und nachvollziehbar. Dagegen hilft in erster Linie Transparenz: Wir erklären und versuchen aufzuklären. Nur wer miteinander spricht, kann Probleme lösen.

 

Hat die Energiekrise auch eine positive Seite?

Den Umgang mit Energie erleben viele Menschen jetzt wesentlich bewusster. Denn das Strom aus der Steckdose kommt und die Heizung warm wird, wenn man sie aufdreht, das ist bekannt. Doch im Zuge der Energiekrise wird immer wieder auch gefragt: Woher kommt eigentlich die Energie? Und wie sicher und zuverlässig kann mein Energieversorger sie zur Verfügung stellen?

 

Wie hilft eins ihren Kunden?

In der jüngeren Vergangenheit hat es einen Konkurrenzkampf zwischen Billiganbietern und gefestigten Energieversorgern gegeben. In der Energiekrise zeigt sich jetzt, dass vor allem regionale Energieversorger eine sichere und stabile Versorgung gewährleisten können. Versorger wie eins.

Hinter dem Unternehmen stehen Mitarbeiter, die die Kunden im Fokus haben und ihre Fragen beantworten. Ob per Telefon, E-Mail oder gern auch persönlich – einen Ansprechpartner zu haben, ist ein Mehrwert, gerade in solch einer schwierigen Zeit. Diese werden wir gemeinsam meistern.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

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