Gebäude mit Geschichte(n)

Neue Energie in altem und neuem Mauerwerk

Straßenansicht der Firmenzentrale von eins
© Michael Moser

Das eins-Verwaltungsgebäude

Alles über unser neues Verwaltungsgebäude im Zentrum der Chemnitzer Innenstadt

Voller Energie für neues Leben in alten Mauern

Wir wollen die Region mitgestalten. Dazu gehört für uns auch, 
historische Bauwerke – Zeugen unserer Energie-Vergangenheit – zu 
erhalten und, wenn möglich, so zu sanieren, dass die Allgemeinheit sie 
wieder nutzen kann. Unser Ziel ist es, neues Leben in alte Mauern zu 
bringen. Hierbei steht stets eine ästhetische Gestaltung im Fokus, die 
sich in die Umgebung einfügt oder diese sogar prägt. Und auch mit 
neuen Bauwerken wollen wir Zeichen setzen in einer Region, die auf 
eine bewegte Vergangenheit zurückblickt und bereit ist für eine 
energiegeladene Zukunft. 

eins-Schornstein: Leuchtendes Wahrzeichen  

Das Farbmuster der Schornsteinfarben und das Abbild des Schornsteins sind zu Gunsten von eins durch mehrere Rechte und Marken rechtlich umfassend geschützt. Soweit die Rechte und Marken betroffen sind, ist die Nutzung des Abbildes sowie der Farbmuster nur nach ausdrücklicher, schriftlicher Vereinbarung mit eins gestattet. Widerrechtliche, rechteverletzende Nutzungen werden von eins juristisch verfolgt.

  • Bunter Schornstein

    Die Fakten 

    Der 302 Meter hohe Schornstein ist nicht zu übersehen. Er ist das höchste Bauwerk in Sachsen und gehört zum Heizkraftwerk Chemnitz. Doch in den letzten 30 Jahren haben Wind, Regen und Frost dem Stahlbeton ordentlich zugesetzt. Um schließlich den weiteren Betrieb zu sichern, wurde es zwingend erforderlich, die Außenhülle mit einer Fläche von 18.000 Quadratmeter zu sanieren. 

  • Luftige Aufnahme vom Schornstein mit 2 Bauarbeitern

    Die Sanierung

    In einem ersten Schritt wurden die lockeren kleineren Teile der Außenhülle grob entfernt. Danach bereiteten spezielle höhentaugliche Arbeiter die Oberflächen für die nachfolgenden Instandsetzungen auf. Anschließend wurde die Oberfläche mit einem kunstharzgebundenen Beton behandelt beziehungsweise gespachtelt. In einem letzten Schritt haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Die Außenhülle wurde nach einem Entwurf des französischen Künstlers Daniel Buren mit bunter Industriefarbe gestaltet. Dazu unterteilte er den Schornstein in sieben etwa gleichgroße Abschnitte – von unten nach oben zieren den Schornstein Aquamarin, Erdbeerrot, Gelbgrün, Himmelblau, Melonengelb, Signalviolett und Verkehrsgelb.

  • Bunt erläuchteter Schornstein bei Nacht

    Die Nutzung

    Der Schornstein ist buchstäblich ein leuchtendes Vorbild für eine gelungene Sanierung: Seit November 2017 erhellen insgesamt 168 LED-Leuchten das vielleicht höchste Kunstwerk der Welt in den Abend- und Nachtstunden. Die Leuchten – pro Farbabschnitt strahlen je 14 von ihnen von oben und nach unten – wurden dabei an den Balkonen des Schornsteins montiert. 

Jugendherberge eins:

In gemütlichen Betten neue Energie tanken 

  • Straßenansicht Jugendherberge

    Das Bauwerk

    Das markante Haus am Getreidemarkt entstand um 1908. Zwischen 1924 und 1929 wurde es nach den Entwürfen von Friedrich Wagner-Poltrock zu einem Transformatorenwerk im Stil der klassischen Moderne umgebaut. Der Grund hierfür war der steigende Energiebedarf für das Chemnitzer Straßenbahnnetz. Zu DDR-Zeiten nutzte die städtische Energieversorgung das Gebäude als Verwaltungssitz; seit 1993 stand es leer. 

  • Straßenansicht der Jugendherberge bei Nacht

    Die Sanierung

    Die umfangreichen Umbauarbeiten zur Jugendherberge begannen im Herbst 2009. Das dreijährige Bauprojekt war eine der aufwändigsten Sanierungen in der Geschichte unseres Unternehmens: Die Investitionskosten betrugen elf Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen trug davon drei Millionen Euro. 

    Bei der Sanierung wurde darauf geachtet, dass sich historische und moderne Gestaltungsvarianten ergänzen. Die Liebe zum Detail und der Charme längst vergangener Tage sind dabei überall erkennbar – beispielsweise im zwölf Meter hohen Foyer, einer ehemaligen Werkshalle. An der Deckenhalle wurde eine alte Kranbahn belassen, in den Boden eine 3,5 Tonnen schwere Schwungradhälfte aus dem Jahr 1929 integriert. Auch in den Zimmern legte man besonderen Wert auf die detailgetreue Nachbildung der alten Fensterbänder. Übrigens: Für die Arbeiten haben wir hiesige Firmen beauftragt. 

  • Stehempfang

    Die Nutzung

    Nach Beendigung der Sanierung haben wir die Immobilie an den Jugendherbergsverband übergeben. 2012 eröffnete die Jugendherberge eins – mit über 131 Betten in Drei- bis Acht-Bettzimmern, davon fünf Familienappartements sowie drei Zimmern mit neun Betten (barrierefrei). Es gibt einen Speisesaal, einen Gemeinschaftsraum, Räumlichkeiten für Konferenzen und Schulungen, einen Unterstellplatz für Fahrräder sowie einen Grillplatz und Tischtennisplatten im Außenbereich

    Buchungen und weitere Informationen unter: 

    www.chemnitz-city.jugendherberge.de 

Pumpwerk eins:

Fließender Übergang in die Gegenwart

  • Pumpwerk im Winter

    Das Bauwerk

    Während der Industrialisierung verdoppelte sich die Einwohnerzahl von Chemnitz etwa alle zehn Jahre. Nach Epidemien im 19. Jahrhundert baute die Stadt eine zentrale Trinkwasserversorgung zur Verbesserung der Hygiene auf. Mit einem Talsperrenverbund wollte man die rasch wachsende Stadt nachhaltig mit Trinkwasser versorgen. Eine weltweit revolutionäre Idee, die auf der Weltausstellung in Paris 1900 sogarausgezeichnet wurde. Innerhalb von 40 Jahren errichtete man vier Talsperren (Einsiedel, Neunzehnhain 1 und 2 sowie Saidenbach) sowie Trinkwasserbehälter und Pumpstationen.

  • Pumpwerk im Sommer

    Die Sanierung

    Das um 1900 gebaute Pumpwerk und der 1873 errichtete Hochbehälter, die
    damals 200.000 Chemnitzer mit Wasser versorgten, wurden durch ein neues Rohrleitungsbauwerk ersetzt: Die blauen Rohre schlängeln sich kreuz und quer durch den Keller des historischen und für Chemnitz bedeutsamen Hauses. Parallel zum Bau der technischen Anlage wurde auch das denkmalgeschützte Gebäude unter Beibehaltung der historisch-technischen Bauwerksubstanz saniert. Die nicht-technischen Bereiche des zweistöckigen Hauses können als Tagungs- und Veranstaltungsräume genutzt werden.

  • Blaue Leitungen und Maschienen

    Die Nutzung

    Heute fließt das Wasser in sieben verschiedene Richtungen, gesteuert und kontrolliert von der zentralen Leitwarte in die Haushalte und Unternehmen. Das Pumpwerk eins kann Wassermengen umverteilen und so einen Ausgleich zwischen schwach und stark durchflossenen Netzabschnitten herstellen. Darüber hinaus kann bei unvorhergesehen Ereignissen oder Störfällen binnen weniger Sekunden reagiert werden.
    Die Anlage verfügt über drei Pumpen mit einer Gesamtförderleistung von 800.000 Liter Wasser pro Stunde. 24 elektrisch betriebene Klappen steuern über aufwändige Messtechnik die zu- und ablaufenden Trinkwassermengen. Sogenannte Trübungssensoren überwachen zudem die Trinkwasserqualität und melden bereits geringste Veränderungen an die Leitwarte.

Ehemalige Gaswerke:

Wir sorgen für unsere Versorger

Schon vor mehr als 150 Jahren haben unsere die Gaswerke für warme Stuben und für Licht auf den Straßen gesorgt. Die Zeugen unserer Energie-Vergangenheit oder der Wasserverteilung sind teilweise auch heute noch vorhanden. Mit ihrer besonderen Architektur prägen sie die Umgebung. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere ganze Energie für ihren Erhalt zu einzusetzen.

  • Gaswerk in Chmenitz bei Dämmerung

    Gaswerk II in Chemnitz

    Es wurde gebaut 1874 und von 1991 bis 1999 umfassend saniert. Früher versorgten die Gaswerke I, II und III die Chemnitzer Bürger*innen mit Gas. Heute ist das ehemalige Gaswerk II einer unserer Standorte.

  • Gaswerk Limbach bei Dämmerung im Winter

    Gaswerk Limbach

    Das Gaswerk Limbach wurde 1865 errichtet. Es versorgte die Limbacher Bürger mit Gas. Die Sanierung erfolgte 2001. Heute arbeiten Techniker*innen in der Betriebsstelle Limbach-Oberfrohna und sichern die Versorgung der Menschen mit Erdgas in der Umgebung.

  • Gaswerk Freiberg bei Dämmerung

    Gaswerk Freiberg

    Das Gaswerk wurde gebaut 1847, um die Freiberger Bürger*innen mit Gas zu versorgen. Seit seiner Sanierung im Jahr 1998 ist das Gaswerk Arbeitsplatz für unsere Techniker*innen und Anlaufstelle für Technik-Fans: In dem Gebäude befindet sich ein Museum für Gastechnik.

  • ein Verwaltungsgebäude

    Verwaltungsgelände der eins-Gruppe

    Auf der Straße der Nationen in Chemnitz gehört dieses historische Gebäude zur eins-Unternehmensgruppe .

  • Betreibsstelle Limbach-Oberfrohna

    Betriebsstelle Limbach-Oberfrohna

Blick hinter die Kulissen: unsere Führungen

Wie entsteht aus Braunkohle Strom und Wärme? Was ist eigentlich Kraft-Wärme-Kopplung? Welche Schritte sind nötig, damit aus Abwasser wieder Brauchwasser wird? Auf unseren Führungen erfahren Sie, wie unsere technischen Anlagen arbeiten und wie wir dort Energie und Wasser für die Chemnitz und Südsachsen erzeugen.

Ausgezeichnet für unsere Region

Als sächsischer Versorger stellen wir für die Menschen in und aus der Region das ganze Spektrum an Energiedienstleistungen zur Verfügung. Leisten können wir das dank unseres engagierten Teams, das stetig wächst.

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