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Wieviel ist eine Kilowattstunde?

von Marie-Luise Fleißner

Auf der Stromrechnung wird mit der Einheit Kilowattstunden (kWh) abgerechnet – das weiß man doch! Die letzte Physikstunde liegt allerdings etwas zurück und was sich eigentlich hinter dieser Einheit verbirgt, ist doch nicht so klar? 

Wir nutzen die Kilowattstunde als Maßeinheit für den Energieverbrauch. Eine häufig vertrautere Einheit ist das Längenmaß Kilometer. So wie dieser mit 1.000 Metern gleichzusetzen ist, entspricht beim Energieverbrauch die Kilowattstunde dem 1.000-Fachen einer Wattstunde (Wh). Eine Kilowattstunde entspricht demnach der Energie, die ein elektrisches Gerät mit einer Leistung von 1.000 Watt in einer Stunde aufnimmt oder abgibt.  

 

Was man mit einer Kilowattstunde machen kann

Die trockene Theorie hilft bei der Vorstellung, was sich hinter der Einheit verbirgt, meist nur wenig. Um das schwer Vorstellbare etwas greifbarer zu machen, sind hier einige Beispiele, was man mit einer Kilowattstunde im Alltag machen kann: 

Das Frühstück gilt als wichtigste Mahlzeit des Tages und dient dazu, Energie für den Tag zu tanken. Doch während Sie Ihr Frühstück zubereiten, verbrauchen Sie auch Energie. Für den großen Hunger können Sie mit einer Kilowattstunde 167 Eier im Eierkocher kochen oder 83 Toastbrote im Toaster toasten. Wenn das kein üppiger Start in den Tag ist.  

Im weiteren Tagesverlauf begleiten uns so einige technische Geräte. Mit einer Kilowattstunde können Sie beispielsweise jeweils 31 Stunden an Ihrem Laptop arbeiten, 8 Stunden Fernsehen oder 100 Stunden Radio hören.

Was man für eine Kilowattstunde machen muss

Nach dem großzügigen Frühstück und einigen Stunden vor dem TV wird es Zeit, sich mal richtig auszupowern. Wie wäre es beispielsweise damit, Energie beim Sport machen zu erzeugen? Bei vielen Fitnessgeräten finden Sie auf dem Display die Wattzahl, wobei eine höhere Wattzahl mit mehr Anstrengung einher geht. Um aus eigener Kraft eine Kilowattstunde zu erzeugen, müssten Sie 10 Stunden mit 100 Watt auf einem Ergometer strampeln. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde. 

Dabei ist eine Kilowattstunde täglich bei Weitem nicht ausreichend für eine Person. Durchschnittlich verbraucht ein 1-Personen-Haushalt pro Tag 33,22 Kilowattstunden. Wichtig: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Durchschnittswert, welcher von einigen Faktoren, wie der Jahreszeit, abhängig ist.  

Wie Sie sehen, kann man mit einer Kilowattstunde so einiges machen. Natürlich isst man 167 Eier nicht alle Tage, aber dennoch schleicht sich im Alltag der ein oder andere Stromfresser ein. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese vermeiden können: eins.de/energiesparen


Stecker raus und fertig?

Bei kleinen Stromfressern zieht man besser den Stecker, oder doch nicht? Die Verteilerdose mit Schalter scheint die perfekte Lösung zu sein, um Haushaltsgeräte vom Netz zu trennen und sowohl Strom als auch Geld zu sparen.   

Bei einigen Geräten ist dieses rigorose Vorgehen jedoch weder gut für diese Geräte noch für den Geldbeutel:  

  1. Der Stromverbrauch bei WLAN-Routern kann beispielsweise auch mit der Nutzung der ECO-Funktion auf ein sinnvolles Minimum reduziert werden. 
  2. Probleme mit dem Drucker kennt man und mit einem ständigen Trennen vom Strom provoziert man diese zusätzlich. Wenn Drucker wieder Strom bekommen, starten sie häufig mit Selbstreinigung und -test. Das verschwendet Einiges an Papier und teurer Tinte.  
  3. Nach dem 8-Stündigen Fernsehmarathon, den Sie für eine Kilowattstunde machen können, ist Stecker ziehen ebenso keine gute Idee. Das regelmäßige Trennen vom Strom kann bei einem OLED-Fernseher zur Beeinträchtigung der Bildqualität führen.  

Stecker ziehen und Ausschalten ist also nicht immer die cleverste Lösung, um zu Hause Strom zu sparen. Wer die echten Stromfresser in seinem Haushalt finden will, sollte diese mit einem Stromkostenmessgerät identifizieren.   

Diese Geräte müssen Sie sich nicht selbst kaufen, sondern können diese gern in unserem Kundencenter ausleihen.


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Marie-Luise Fleißner

Marie-Luise Fleißner

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