Energiemix

Energiemix ermöglicht größere Unabhängigkeit

Die Stromversorgung in Deutschland basiert auf einem vielfältigen Energiemix. Den neuesten Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW zufolge sind Kohle und Kernenergie nach wie vor wichtige Energieträger. Stark zugelegt haben die erneuerbaren Energien. Sie schonen die Umwelt, führen aber zu höheren Kosten. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung soll nach dem Energiekonzept der Bundesregierung bis 2020 auf 35 Prozent steigen. Bereits 2012 stammen in Deutschland 25 Prozent des erzeugten Stroms aus Erneuerbaren.   

Ein vielfältiger Energiemix vermeidet die Abhängigkeit von einem Energieträger. Deshalb setzt eins auf verschiedene Quellen. Gleichzeitig sichern die wir durch den Bezug heimischer Braunkohle Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft in der Region.   

Unsere Stromkennzeichnung sagt Ihnen, wie sich der Strom von eins zusammensetzt. 
» Stromkennzeichnung


Strompreis (2016)

Bei der Berechnung des Strompreises finden eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren Berücksichtigung. Hierbei ist generell zwischen den vom Versorger beeinflussbaren und den nicht beeinflussbaren Bestandteilen zu differenzieren. 

Vom Energieversorger beeinflussbare Strombestandteile sind die Kosten für Beschaffung/Erzeugung, Vertrieb und Service. Sie machen etwa ein Viertel des Strompreises aus. Nicht beeinflussbar sind hingegen die Netznutzungsentgelte, die Steuern, Abgaben und Umlagen. Die Netznutzungsentgelte sind staatlich reguliert; durch sie werden unter anderem die Kosten für den Betrieb und die Wartung des Netzes und für Investitionen gedeckt. All diese Bestandteile machen rund drei Viertel des Strompreises aus. 

 

 


Erdgaspreis (2016)

Der Preis für Erdgas setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Rund ein Viertel sind Steuern, Abgaben und Umlagen; ein weiteres Viertel entfällt auf die Netznutzung. Den größten Anteil - etwa die Hälfte - am Preis für Erdgas nehmen Beschaffung und Vertrieb ein.